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Unter dieser Rubrik findet Ihr Information rund um Gesundheit und Leistungssport. Es geht um Trainingsprinzipien, sportphysiologische Themen und alles was uns sonst noch interessant erscheint.
Trainingslehre "Seite 1" - Das MUSST Du wissen! |
| Posted by LA TSV Admin (latsv_admin) on 05.12.2008 at 15:19:15 |
Allgemein geht es beim Training um die Verbesserung unserer Fähigkeiten. Das ist im Sport ebenso wichtig wie in der Schule oder im Beruf. Deshalb werden die Prinzipien des Trainings in vielen wissenschaftlichen Disziplinen erforscht.
Wir beschränken uns hier auf die Beschreibung der wichtigsten Regeln, die im sportlichen Training, aber auch auf anderen Gebieten angewandt werden kann. Diese Information soll dazu beitragen, die Hinweise und Begründungen, die wir Euch zu den Trainingsinhalten geben zu ergänzen.
Wenn Ihr trainiert, dann löst das funktionelle und morphologische Veränderung der Organsysteme aus. Dein Körper ist Dein intelligenter Freund! Er reagiert auf die Belastung indem er Reserven anlegt, damit Du diese Belastung zukünftig noch besser wegsteckst als beim letzten Mal. Das nennt man Anpassung. Die Anpassung äu?ert sich gewöhnlich zweifach: in einer Vergrö?erung der Leistungsreserven und in der Fähigkeit zu tieferer Ausschöpfung der Reserven.
Allerdings geschieht das nur, wenn der Belastungsreiz wirksam ist. Das hei?t nicht zu gering, aber auch nicht zu hoch. Unterschwellige Reize bleiben wirkungslos, überschwellig schwache erhalten das Funktionsniveau, überschwellig starke (= optimale) lösen physiologische und anatomische ?nderungen aus; zu starke Reize schädigen die Funktion.Â
Nach einer wirkungsvollen Trainingseinheit ist eine bestimmte Zeit der Wiederherstellung notwendig, um eine erneute gleich geartete Belastung durchführen zu können. Belastung und Erholung sind gewisserma?en als Einheit zu betrachten. Wer glaubt er müsse ständig trainieren, um sich zu verbessern, der irrt. Die richtige Pause ist ebenso wichtig, wie die Belastung. Wenn Ihr Eure Trainingspläne anschaut, dann könnt Ihr den Wechsel der Inhalte und die entsprechend notwendigen Pausen deutlich erkennen.
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Biologische Grundlage ist das Phänomen der ?ber- oder Superkompensation demzufolge es nach einem entsprechend starken Belastungsreiz nicht nur zur Wiederherstellung (= Kompensation) des Ausgangsniveaus, sondern zu einer ?berkompensation (=erhöhte Wiederherstellung) kommt. Die optimale neue Belastung muss notwendigerweise auf den Höhepunkt der Superkompensationsphase Rücksicht nehmen. So steigt man Schritt für Schritt auf der Leistungstreppe nach oben.
Das erhöhte Niveau bleibt aber nach einer einmaligen Belastung nicht erhalten, sondern bildet sich wieder zurück. Die Niveaukurve pendelt gewisserma?en um die Linie des Ausgangsniveaus aus. Deshalb hat der immer wiederkehrende Hinweis nach regelmä?igem Training ohne längere Pausen seinen Sinn.
In der Trainingspraxis ist es schwer, den jeweiligen optimalen Zeitpunkt der Wiederbelastung für jeden Einzelnen von Euch zu finden, da au?er der vorausgegangenen Belastung auch die individuelle Anpassungsfähigkeit, die Ernährung und sonstige Trainingsbegleitende Ma?nahmen eine Rolle spielen. Letztlich führen neben dem theoretischen Wissen nur Erfahrung, Beobachtung und Euer Selbstempfinden zu den richtigen Ergebnissen.
Unsere Frage: ?Wie fühlst Du Dich?? hat also den Sinn Dich mit Deinem Selbstgefühl zu verbinden.
Bei Trainingsanfängern vollzieht sich die Umsetzung der Superkompensation in ein höheres Leistungsniveau wesentlich schneller als bei schon jahrelang trainierenden Sportlern.
Welche Prinzipien für das Training von Schnelligkeit, Kraft, Beweglichkeit und Technik
darüber hinaus noch wichtig sind erklären wir später...
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